Baustellen auf dem Abenteuerspielplatz im Tierpark Hamm

Nach den Osterferien werden nun gleich zwei Bereiche der Fabeltiererlebniswelt im Tierpark Hamm renoviert. Zum einen wird ein Wasserkissen ausgetauscht. Das zweite Kissen steht Besuchern aber weiterhin zur Verfügung. Zudem bekommt die Affenkletterei einen neuen Anstrich. Auch dieser Bereich darf deshalb zurzeit nicht betreten werden. Bis zum Ende dieser Woche (ca. 19. April) sollen die Arbeiten andauern. 

Spielplatz mit Absperrband und halbem blauen Wasserkissen

Tierpark Hamm bezieht neue Bratwürstchen aus Premium-Haltung

Im Tierpark Hamm gibt es News aus der Gastronomie: Ab sofort bietet der Park dort Bratwürstchen aus einer Premium-Haltungsform an. Der Hof May aus Drensteinfurt  beliefert den Tierpark ab sofort mit Würstchen. 

Hof May ist ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb, der bereits in der 22. Generation geführt wird. Sie besitzen eine eigene EU-zugelassene Hofmetzgerei in Drensteinfurt. Die Schweine leben in einem Strohstall gemäß Haltungsform 4 mit viel Platz, Licht und frischer Luft. Durch die Schlachtung in der eigenen Metzgerei entfällt jeglicher Stress für die Schweine. Eine Preiserhöhung durch diesen Wechsel gibt es nicht in der Gastronomie im Tierpark.

Drei Menchen stehen vor der Gastronomie, zwei halten weiße Schilder in der Hand

Weißschwanzgnus ziehen in den Tierpark Hamm ein

In den vergangenen Monaten hat der Tierpark Hamm ein Geheimnis gehegt, das nun gelüftet wurde. Eine ganz neue Tierart ist in den Tierpark eingezogen: Eine Gruppe von Weißschwanzgnus! Ein Bulle und drei Kühe sind bereits am Dienstagabend im Hammer Süden angekommen. Sie kommen aus dem Zoo von Posen in Polen. Im Rahmen des Erhaltungszuchtprogrammes für diese Gnu-Art sind die vier Tiere nach Hamm gekommen. 
„Wir freuen uns, dass wir im Rahmen des Europäisches Erhaltungszuchtprogramms die neue Tierart bei uns aufnehmen dürfen und so zum Arterhalt beitragen dürfen.“, sagt Zoodirektor Sven Eiber.

Weißschwanzgnus galten als fast ausgestorben

Die Weißschwanzgnus sind in der Natur im südlichen Afrika beheimatet. Anfang des 20. Jahrhunderts galten sie jedoch als fast ausgestorben. Rund 500 Tiere lebten nur noch auf zwei Wildtierfarmen in Südafrika. Durch Schutzmaßnahmen auf Farmen in Südafrika und Namibia konnte die Art gerettet werden. 
Durch die nur lokale Verbreitung in den beiden südlichen Ländern Afrikas ist die Art jedoch weiterhin sehr anfällig für Seuchenausbrüche und Naturkatastrophen, wie beispielsweise eine Dürre. „Um diese Gnus auch in so einem Notfall noch zu retten, ist eine Reservepopulation sinnvoll.“, erklärt Eiber.
Aktuell gelten Weißschwanzgnus als nicht gefährdet. Die Hornträger können eine Schulterhöhe von rund 120 Zentimetern erreichen und 130 Kilo schwer werden. Ihre Hörner können eine Länge von 67 Zentimetern erlangen. 

Haltung ist einmalig in NRW

Weißschwanzgnus sind in deutschen Zoos sehr selten. Neben dem Tierpark Hamm ist die Gnuart nur im Serengeti-Park in Hodenhagen anzutreffen. In Nordrhein-Westfalen ist Hamm somit die einzige zoologische Einrichtung, die den Weißschwanzgnus ein neues Zuhause gibt.
Aktuell leben die Gnus auf der Afrikaanlage getrennt von den Zebras und Elenantilopen. In Zukunft ist jedoch eine Vergesellschaftung der drei afrikanischen Arten geplant. Eine solche Vergesellschaftung von Tierarten, die sich auch in der Natur einen ähnlichen Lebensraum teilen, stellt eine Bereicherung dar. Die Tiere beschäftigen sich nicht nur mit ihren Artgenossen, sondern interagieren auch vielfältig mit den anderen Arten.

Weißschwanzgnu guckt in Kamera