Tierpark Hamm wildert Gelbbauchunken aus

In diesem Jahr arbeitet der Tierpark Hamm erneut mit der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest zusammen, um die bei uns in NRW vom Aussterben bedrohte Gelbbauchunke zuzüchten und anschließend auszuwildern. Anfang Juni sind vier Gelbbauchunken im Tierpark eingezogen. In den vergangenen Wochen haben die Pärchen gelaicht und die ersten Kaulquappen haben sich in einem Terrarium hinter den Kulissen des Parks gebildet. Wenn die Jungtiere Vorder- und Hinterbeine gebildet haben, ziehen sie um. Das ist nun nach rund fünf Wochen passiert. 

Vom Tierpark Hamm in den Kreis Soest

Die ABU Soest hat die ersten 14 Nachzuchten aus dem Tierpark Hamm abgeholt, um diese in einem Naturschutzgebiet im Kreis Soest auszuwildern. Sie leben jetzt in einem Gewässer in Büecke. In den nächsten Wochen wird der Tierpark regelmäßig mit der ABU Soest Gelbbauchunken auswildern.

Gelbbauchunke sitzt auf Stein

Tierpark Hamm freut sich über ersten Löffelhund-Nachwuchs

Das gab es noch nie im Tierpark Hamm: Zum ersten Mal darf sich der Tierpark über mehrfachen Nachwuchs bei den Löffelhunden freuen. Ende Mai sind Jungtiere in Hamm zur Welt gekommen. Die Welpen haben sich die ersten Wochen in einem Bau versteckt, den die Elterntiele zuvor gegraben haben. Nun können aber auch Besucher den jüngsten Nachwuchs im Gehege sehen. Sie leben direkt hinter der Lemureninsel am Teich. Bei den Löffelhunden kümmern sich beide Elternteile zu gleichenmaßen um den Nachwuchs. In der Natur können so beide Tiere jagen gehen.

Premiere in Hamm

Das Löffelhund-Pärchen ist im Sommer 2024 bei uns eingezogen. Es ist der erste Nachwuchs, der bei uns in Hamm zur Welt gekommen ist.

Löffelhund mit zwei Babys

Weißschwanzgnu im Tierpark Hamm verstorben

Der Tierpark Hamm musste sich in den vergangenen Tagen von einem Weißschwanzgnu verabschieden. Der gesundheitliche Zustand von Gnu-Kuh Minerwa hat sich plötzlich stark verschlechtert, weshalb der Tierpark das Tier zum Schluss einschläfern mussten. Die pathologische Untersuchung hat ergeben, dass sie mehrere Tumore hatte, u.a. in der Lunge. Es haben sich bereits Metastasen gebildet.

Weißschwanzgnu Minerwa ist im April zehn Jahre alt geworden und lebte seit Ende März im Tierpark Hamm. Zuvor lebte sie in einem Zoo in Polen.

Weißschwanzgnu guckt in Kamera