Tierpark Hamm feiert seinen 90. Geburtstag

Am 30. Juni 1934 öffnete der Tierpark Hamm zum ersten Mal seine Tore für die Besucher aus Hamm und der Region. Am Anfang dieser Zeit lebten vorallem viele einheimische Tiere, wie Damwild, Füchse oder Dachse im Tierpark. Zehn Jahre nach der Eröffnung - im Bombenhagel am 20. April 1944 - wurde der Tierpark in Hamm völlig zerstört. Er wurde jedoch wieder aufgebaut und am 13. Mai 1951 wiedereröffnet. Seit dem hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel geändert.

Buntes Programm am 30. Juni

Diese aufregenden vergangenen 90 Jahre will der Tierpark am 30. Juni mit den Besuchern feiern. Der Park öffnet wie gewohnt um 9 Uhr. Den ganzen Tag über können sich Besucher auf kleine Zaubershows freuen, Clown Püppi wird die Kinder vorallem am Nachmittag unterhalten, zum Mittag gibt es Livemusik, Besitzer des Tierpark Stickeralbums können ihre noch fehlenden Sticker bei einer Tauschbörse finden und die tierischen Bewohner können sich ebenfalls auf Geburtstagsüberraschungen freuen. Besonderheit: Der Eintritt für alle Besucher an diesem Tag kostet nur 0,90€.

Nach zehn Jahren: Nachwuchs bei den Weißhandgibbons in Hamm

Es gibt den nächsten Nachwuchs im Tierpark Hamm. Bei den Weißhandgibbons können Besucher nun ein kleines Jungtier besuchen. Auf diesen Zuwachs musste der Tierpark lange warten. Den letzten Nachwuchs bei den Weißhandgibbons konnte der Park vor gut zehn Jahren vermelden. Das Kleine ist nun genau einen Monat alt. Es kam am 17. Mai zur Welt. Ob es ein Männchen oder Weibchen ist, ist noch unklar. Es klammert sich stetig an den Bauch der Mutter. Dort wird es noch die nächsten Monate bleiben.

Besucherweg teilweise gesperrt

Die Mutter Lara ist aber keine Unerfahrene. Sie konnte sich in der Vergangenheit bereits über einige Jungtiere freuen. Sie kümmert sich deshalb auch nun liebevoll um ihren Zuwachs – gemeinsam mit dem Vater, der seine Familie beschützt. Um dem Neuankömmling noch etwas mehr Ruhe zu bieten, ist der Gehweg vor dem Gehege teilweise für Besucher gesperrt. Der Tierpark Hamm bittet dort um Verständnis. Das Jungtier kann aber vom freigegebenen Besucherweg teilweise schon gesehen werden.
Weißhandgibbons gelten als stark gefährdet. Es gibt 20 verschiedene Gibbon-Arten, die alle in den tropischen Regenwäldern Süd-Ost-Asiens heimisch sind. Gibbons werden auch als Kleine Menschenaffen bezeichnet.

Yoga für den Artenschutz - Tierpark Hamm spendet

Am Donnerstag, den 13. Juni, war es wieder sportlich im Tierpark Hamm. Es fand wieder eine Yoga-Stunde statt. Zusammen mit der Hammer Yoga-Lehrerin Rabea Kleschnitzki durften Yoga-Interessierte nach Parkschluss im Tierpark Hamm ihre Matten ausrollen und verschiedene Yoga-Übungen praktizieren. Während der Übungen konnten sich die Teilnehmer über einen besonderen Gast freuen: Der Pfau mit seinem weißen Gefieder hat die Yoga-Übungen interessiert verfolgt und sich unter die Gruppe auf der großen Wiese bei den Zebras gemischt. Nach einer Stunde gefüllt mit vielen Yoga-Übungen gab es noch ein tierisches Erlebnis zum Ausklang. Die Teilnehmer durften die Stachelschweine füttern.

Mit der Yoga-Stunde unterstützt der Tierpark Hamm wieder ein Artenschutzprojekt. Alle Einnahmen des Abends gehen an die Stiftung Artenschutz. Sie unterstützt Projekte zum langfristigen Schutz und Erhalt von bedrohten Tierarten und Lebensräumen. Der Tierpark Hamm kann dank der Yoga-Stunde 210€ an die Stiftung Artenschutz spenden.